|
Tierische Schädlinge Ab Anfang April beginnen die grünlichen bis fleischfarbigen Blattläuse ihre Saugtätigkeit vor allem an weichen Triebspitzen und Knospen. Das Anstechen des Pflanzengewebes führt zu Kräuselungen und Verkrüppelungen von Trieben, Knospen und Blättern. Auf den klebrigen Ausscheidungen (Honigtau) der Tiere siedeln sich häufig Rußtaupilze an, die die Rose zusätzlich verunstalten.
Spinnmilben saugen vor allem auf den Blattunterseiten. Ab Ende Mai werden zunächst einzelne kleine weißlich-gelbe Aufhellungen erkennbar, später verfärbt sich die gesamte Blattfläche mit Ausnahme der Blattadern bleichgrau bis bronzefarben. Die Blätter und Stiele sind mit einem feinen Gespinst überzogen, oft rollen sich die Blattspitzen dabei leicht ein. Stark befallene Blätter fallen bereits im August ab.
Die gelblich-grünen Larven und die geflügelten erwachsenen Tiere der Rosenzikade saugen ebenfalls auf der Blattunterseite. Letztere fliegen bei Berührung auf. Anders als beim Schadbild der Spinnmilben zeigen sich bei einem Befall mit Rosenzikaden zunächst entlang der großen Blattadern weiße Sprenkel. Später kommt es zu weißen Verfärbungen auf der gesamten Blattbreite und bei starkem Befall zum Absterben und Abfallen der Blätter.
Tipps zum Pflanzenschutz:
Spinnmilben lassen sich mit dem gut verträglichen Bayer Garten Gartenspray erfolgreich bekämpfen. Das systemisch wirkende Mittel ist auch gegen Blattläuse und Rosenzikaden wirksam. Gegen Spinnmilben ist eine wiederholte Anwendung nach 4-7 Tagen notwendig. Dabei ist darauf zu achten, dass auch die Blattunterseiten gründlich benetzt werden. Dafür bietet sich das Bayer Garten Spinnmilbenspray besonders an, das mit speziellem Sprühkopf auch eine Überkopf-Anwendung ermöglicht und die dichten Gespinste der Spinnmilben durchdringt.
Tipps zur Rosenpflege:
Pilzliche Krankheiten Eine der bedeutendsten Pilzkrankheiten an Rosen ist der Sternrußtau. Man erkennt ihn an den braunen bis violettschwarzen Flecken mit meist sternförmig gezacktem Rand auf Blättern. Bei starker Erkrankung vergilben die Blätter und fallen bei Berührung ab. Die ab zeitigem Frühjahr mögliche Infektion wird durch feuchte Witterung und zu Nässe neigende Standorte begünstigt.
Echter Mehltau überzieht Knospen, Triebe und Blätter mit einem weißen, mehligen Belag und verursacht Verkrüppelungen und Verfärbungen. Bereits morgendliche Taubildung bei ansonsten trockenem Wetter reicht aus, um die Keimung der Pilzsporen auf den Blättern zu fördern und die Pflanzen zu infizieren. Daher bezeichnet man den Echten Mehltau auch als Schönwetterpilz. Bei bereits im Vorjahr erkrankten Rosen ist der erste Austrieb meist schon mit Mehltau durchwuchert.
Beim Rosenrost sind ab etwa Mitte Mai die Blattunterseiten mit gelben bis orangefarbenen Pusteln, den Sporenlagern, überzogen. Stark befallene Blätter fallen früh ab. Ein mehrjähriger Befall schwächt die Pflanze unter Umständen so stark, dass sie abstirbt. Der Pilz überwintert überwiegend auf dem abgefallenen Laub.
|
Spinnmilbe
Rosenzikade
Blattläuse
Echter Mehltau
Sternrußtau
Rosenrost